Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.  (Alan Kay)

Menschen, die die Fahrtrichtung ihres Lebensschiffes selbst bestimmen, sind glücklicher und zufriedener. Sie leben ihr Leben. Sie werden nicht gelebt. Dazu planen sie ihre Ziele und setzen ihre Pläne durch zielstrebiges und tatkräftiges Handeln um. Wird die Zukunft entsprechend der eigenen Möglichkeiten geplant, bleibt sie beherrschbar und große Krisen können in den meisten Fällen in Eigenregie bewältigt werden. Selbstverständlich kann man nicht in die Zukunft schauen. Aber indem wir im Rahmen unsere Möglichkeiten an den Stellschrauben drehen, an denen wir drehen können, wächst die Chance eine höchstmögliche Lebenszufriedenheit zu erlangen.

 

Wozu Ziele setzen?

Dazu eine kleine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht:

Am 4. JuDichter Nebelli 1952 schickte sich die 34-jährige Florence Chadwick an, von der Insel Santa Catalina an die kalifornische Küste zu schwimmen. Sie war entschlossen diese Strecke von 64 Meilen als erste Frau zu bewältigen. Sie durchschwamm bereits erfolgreich als erste Frau den Ärmelkanal in beide Richtungen. Das Wasser war eiskalt und der Nebel war so dicht, dass man kaum Begleitboote ausmachen konnte. Millionen Menschen verfolgten das Spektakel über die nationalen Fernsehsender. Über fünfzehn Stunden später jedoch gab sie auf, eine halbe Meile vor der kalifornischen Küste. Steif vor Kälte bat sie aus dem Wasser geholt zu werden. Einen Tag später fragte sie ein Reporter: „Miss Chadwick, was hat Sie davon abgehalten, diese letzte halbe Meile zu schwimmen?“ „Es war der Nebel“, antwortete sie. „Wenn ich das Land hätte sehen können, hätte ich es geschafft. Wenn man da draußen am Schwimmen ist und sein Ziel nicht sehen kann…“

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg (Laotse)

 

Vorteile von selbstgesteckten Zielen

Vorteile von selbstgesteckten ZielenAn dieser Geschichte können wir sehen, das Ziele für unsere Motivation wichtig sind. Sie sind eine Motivation, um anzufangen und weiterzumachen. Sie geben uns die Energie Hindernisse zu überwinden und auf Durststrecken durchhalten. Darüber hinaus geben sie uns Orientierung und bieten einen Fixpunkt, auf den wir unseren Kurs ausrichten können. Nur wenn wir wissen, wo wir hinwollen, können wir den Weg dorthin festlegen und einen entsprechenden Plan zur Umsetzung entwickeln. Sollten wir vom Kurs abweichen, fällt es uns schneller auf und wir können entsprechend zeitnah eine Korrektur vornehmen. Ziele sind im Strudel des Alltags immer eine Orientierungshilfe. Sie sind dazu da, um unser Leben zu erleichtern und unserer Richtung einen Sinn zu geben. Ziele stärken unser Selbstvertrauen. Dabei unterstützt uns die `Macht der kleinen Schritte´: Hier setzen wir uns zunächst kleine, einfache aber erreichbare Ziele. Erreichen wir diese, stärken sie unser Selbstwertgefühl. Aus dem Erfolgserlebnis ziehen wir neue Energie, die wir dann in weitere – vielleicht etwas höhere – Ziele investieren können.

 

 

Die Macht der kleinen Schritte

ZielhäppchenSetze Dich mit Deinen Zielen nicht zu sehr unter Druck. Gerade am Anfang ist es wichtig, das Ziel nicht zu hoch zu stecken. Es ist hilfreich ein großes Ziel in viele kleine Unterziele zu unterteilen. Häppchen lassen sich besser verdauen, als ein ganzer Mund voll. Es ist viel einfacher, sich einer großen Leistung in kleinen Schritten zu nähern. Das nimmt die Angst vor der Umsetzung. Hast Du Dir beispielsweise vorgenommen 20 kg in 10 Monaten abzunehmen, ist es leichter sich auf 2 kg monatlich zu konzentrieren. Viele kleine Erfolge geben Dir die nötige Motivation, Deinen Weg weiterzugehen und zu vollenden. Konzentriere Dich jeden Tag darauf, einen Schritt in Richtung Ziel zu gehen. Aber: Mache zunächst nur den ersten Schritt. Du wirst sehen, dass die folgenden mit jedem Schritt leichter werden.

`Der Mensch, der einen Berg versetzt, beginnt mit dem Tragen kleiner Steine´ (William Faulkner)

 

Es ist übrigens belegt, dass klare schriftlich festgelegte Ziele Erfolg bringen:

 

Schriftliche Ausformulierung

Schriftliche AusformulierungDie schriftliche Ausformulierung hilft uns dabei, unsere Gedanken zu klären und das Ziel zu präzisieren. Studien haben ergeben, dass sowohl das Niederschreiben des Zieles als auch eine öffentlich bekundete Zielabsicht (z.B. bei Deinem Partner oder Deinen Freunden) einen Erfolg wahrscheinlicher werden lassen. Außerdem kann man das Aufgeschriebene immer wieder nachlesen, gegebenenfalls anpassen und so platzieren, dass es uns immer wieder daran erinnert, weiterzumachen.

Wer keine Ziele hat, arbeitet immer für die Ziele von anderen (Jürgen Höller)

 

Achte darauf, dass Deine Ziele genau formulierst. Stelle Dir dabei folgende Fragen:

  • Was ist genau das Ziel? Was soll erreicht werden? Beispiel: Gewicht verlieren durch Laufen.
  • Was ist genau das Ziel? Was soll erreicht werden? Beispiel: Gewicht verlieren durch Laufen.
  • Wirkt das Ziel motivierend? Beispiel: Ich möchte mich im Alltag fitter fühlen.
  • Ist das Ziel angemessen und realistisch? Kannst Du das Ziel aus eigener Kraft erreichen? Beispiel: Ich kann mir zweimal in der Woche Zeit zum Joggen nehmen.
  • Bis wann soll das Ziel erreicht werden? In welchem Zeitrahmen soll das Ziel erreicht werden? Beispiel: Mein neues Gewicht habe ich am 18.April erreicht.

 

Hinzu kommen noch diese Kriterien, die Du beachten solltest:

Positive FormulierungPositive Formulierung: Formuliere mit Deinem Ziel, was Du willst und nicht, was Du nicht willst. Im Unterbewusstsein wird alles bildhaft abgespeichert. Eine Formulierung, die eine Verneinung enthält, wird mit demselben Bild gespeichert, wie die Formulierung in bejahender Form, d.h. nur positive Formulierungen bilden wirklich das ab, was Du erreichen/programmieren möchtest. Beispiel: nicht “Ich will weniger Süß essen”, sondern “Ich esse mehr Obst und Gemüse.”

Jetzt

Formulierung in der Gegenwartsform: Formuliere Dein Ziel in der Gegenwart, sonst ist es für das Unterbewusstsein immer Zukunft und nie `dran´. Also nicht “Ich möchte mehr Obst und Gemüse essen”, sondern “Ich esse mehr Obst und Gemüse.”

 

 

Passung des Zieles

Passung des ZielesAchte darauf, dass es wirklich Dein Ziel ist und nicht das Deiner Umgebung, wie Deiner Vorgesetzten, Partner, Eltern oder Freude oder der Medien, die angeblich wissen, was gut für Dich ist. Die Basis der Zielsetzung sollte ein `WOLLEN´ und nicht ein `SOLLEN´ sein. Haben wir ein falsches Ziel, werden wir niemals dafür brennen.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass unser Ziel auch unseren Werten entspricht und unserer persönlichen Entwicklung dient. Vergleicht man Werte mit einem Kompass im Leben, der uns die Richtung vorgibt, kommen wir nie am Ziel an, wenn der Kompass nach Westen zeigt, wir aber nach Osten wandern. Aus diesem Grunde sollten wir immer hinterfragen, ob es das ist, was wir wirklich wollen, und ob das Ziel auch zu unseren Werten passt. Macht das Ziel uns glücklicher und zufriedener? Dient es unserer persönlichen Entwicklung?

 

 

Möchtest Du in Deiner Zielsetzung begleitet werden, sind vielleicht meine Online-Kurse `Ziele setzen – Ziele erreichen –  Freuen´ oder `Neue Wege gehen – Alte Wege neu gehen´ etwas für Dich, sowie der Jahresplaner für ein gute Leben `Der Good-Life-Planer´.

 

 

Ich bin sehr interessiert an Deinen Erfahrungen zu diesem Thema. Weiter unten in der Kommentarfunktion hast Du die Möglichkeit, diese mitzuteilen.

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